Besuchergruppen

Die Begegnung mit den historischen Orten, an denen Martin Luther und andere Reformatoren lebten und wirkten, hinterlässt in der Regel bleibende Eindrücke, die bei vielen ein neues Bewusstsein für die Reformation und ihre Wirkungsgeschichte geschaffen hat. Gerade Besucher aus dem Ausland sind oft berührt, in Luthers Haus oder seiner Predigtkirche zu stehen. Sie werden zu Botschaftern des Gedenkens der Reformation, denn selbst nach 2017 bleibt die Auseinandersetzung mit der Reformation wichtig. Darum ist es gut, dass die Entscheidung zum Fortbestehen des Zentrums getroffen wurde. Das LWB-Zentrum steht für Anfragen für Planungen solcher Besuche zur Verfügung. 

Erfreulich ist, dass der Martin-Luther-Bund zur Unterstützung solcher Studienreisen aus Minderheitskirchen seiner Partnerländer bereit ist. Anträge auf Zuschüsse sind an die Geschäftsstelle in Erlangen zu richten. Das kann besonders Mitgliedskirchen des LWB in Ost- und Südosteuropa ermutigen, selber Reisen nach Wittenberg zu planen.

Seit 2010 sind mehr und mehr Gäste aus vielen Ländern in Kontakt mit dem Zentrum gekommen. Die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Stuttgart 2010 gab ca. 150 Delegierten die Gelegenheit, die Lutherstadt zu besuchen. Seitdem sind tausende Besucher im Kontakt mit dem LWB-Zentrum gewesen. Die „Werkstatt Wittenberg des Young Reformers Network“ ermöglichte ca. 140 jungen Erwachsenen einen intensiven Aufenthalt in der Lutherstadt. Die Ratstagung des LWB 2016 war Anlass für die Gestaltung eines Vorprogramms, in dem das Jahresthema der Lutherdekade „Reformation und die eine Welt“ im Focus stand. Bei allen Begegnungen und Veranstaltungen entfalten die historischen Orte und die besondere Atmosphäre der Lutherstadt eine inspirierende Wirkung.

Auch nach 2017 wird es weitere 500-jährige Jubiläen geben. Darum: Planen Sie einen Besuch in Wittenberg!

Wir sind für sie da. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!